{"id":864,"date":"2020-05-18T09:06:00","date_gmt":"2020-05-18T09:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/30sec2remember.com\/?p=864"},"modified":"2022-08-20T14:02:46","modified_gmt":"2022-08-20T14:02:46","slug":"our-food-during-the-escape-mullivaikkal-mugilnila","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/30sec2remember.com\/de\/our-food-during-the-escape-mullivaikkal-mugilnila\/","title":{"rendered":"Unser Essen w\u00e4hrend der Flucht - Mullivaikkal"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlagartig hat unsere Flucht begonnen. Es bestand die Gefahr, dass die Armee durch Aanaiyaraivu, Kilinochchi, Paranthan, Dharmapuram und Visuvamadu auch hier aufkreuzen konnte, daher hatten wir bereits fr\u00fch zwei Stofftaschen vorbereitet. Um bei jeglicher Situation spontan und schnell mit den notwendigsten Sachen zu fl\u00fcchten. In der ersten Tasche waren f\u00fcr jedermann wichtige Dokumente, wie zum Beispiel Zertifikate und Dokumente. In der zweiten Tasche waren unsere zwei paar Wechselklamotten. Da wir schon etliche Male gefl\u00fcchtet sind, sind wir mittleiweile etwas eingespielter. Die Kriegsbedingungen als auch die allgemeine Kriegssituation war sehr schlecht. Unser Haus befand sich in der N\u00e4her der Hauptstra\u00dfe von Paranthan-Mullai. Die Stra\u00dfen waren \u00fcberf\u00fcllt, da die Fl\u00fcchtlinge aus Visuvamadu sowohl zu Fu\u00df als auch mit Fortbewegungsmitteln unterwegs waren. Vor ca. zwei Tagen hatte Mama die Stofftaschen gepackt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Bomben sind gefallen, jedoch haben diese nicht unser Gebiet getroffen. Deswegen waren wir etwas sorglos. Die Sachen, welche in der zweiten Tasche waren, sind rausgeflogen. Ein paar Dokumente, die wir in der anderen Tasche verstaut hatten, liegen jetzt auf dem Tisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Papa ging am vierten Morgen zum Wochenmarkt und Mama bereitete das Essen vor. Pl\u00f6tzlich hat die sri-lankische Regierungstruppe zwei Bomben an der Hauptstra\u00dfe geworfen. In der N\u00e4he vom Teich, dieser ist ca. 3 km von uns entfernt, waren Sch\u00fcsse zu h\u00f6ren. Anhand der Lautst\u00e4rkte der Sch\u00fcsse und der gesch\u00e4tzten Entfernung hatten wir die Vermutung, dass die sri-lankischen Regierungstruppen immer n\u00e4herkamen. Zudem hat es durchgehend geregnet. Das Wasser reichte uns bis zu den Knien, aber trotzdem haben wir uns in einem von uns selbst errichteten Bunker versteckt. Da die Bomben viele B\u00e4ume trafen, h\u00f6rte man die \u00c4ste fallen. Die Baumkronen der Kokosnusspalmen sind besch\u00e4digt worden. Auch unser Haus war von allen Seiten besch\u00e4digt worden. Nach jedem einzelnen Bombenwurf, waren normalerweise immer kleine Pausen. Aber heute gab es keine Pausen und es ging durchgehend weiter. Zwei Stunden lang, wurden an den zwei Stra\u00dfen in halber Fu\u00df l\u00e4nge mit einer Bombe geschossen. Letztendlich nach den zwei Stunden voller Bombenangriffe gab es eine kleine Pause. Mama hat rapide den Bunker verlassen. Sie nahm schnell noch die Kleidung und die fehlenden Dokumente vom Tisch. Papa ist immer noch nicht zur\u00fcck. Ich hatte so schnelles herzrasen. Mein Herz ist mir in die Hose gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach ca. 10 Minuten kam Papa, sein Hemd war voller Blut. Wir wussten nicht was passiert ist und er war auch nicht in der Lage uns davon zu berichten. Er nahm uns mit zum Hintereingang des Hauses \u2013 wir m\u00fcssen fl\u00fcchten. Es war immer noch am Regnen. Jeder versteckte sich vor Angst, vor den Bomben und Pistolensch\u00fcssen, s hinter den Kokospalmen und in den Bunkern, auch unsere Familie. Vier bis F\u00fcnf H\u00e4user neben uns, befand sich das Haus unseres Bekannten. Wir brachten uns in deren Bunker in Sicherheit. Den ganzen Tag verbrachten wir im Bunker. An dem K\u00f6rper unseres Vaters befanden sich abgesplitterte St\u00fccke einer Bombe. Zudem war er durch den Regen sehr nass geworden. Der Familienfreund unseres Vaters befahl ihm, die Tetanus Spritze zu nehmen, damit dies sich nicht zu Infektionen f\u00fchrte. Mein Vater war jedoch gegen diesen Vorschlag. Mein Vater berichtete, weshalb er voller Blut war. Er hat den Menschen, die von Bomben getroffen worden sind als auch den Menschen, die davon gestorben sind, geholfen und diese zum Krankenhaus gebracht. Er berichtete, dass die Situation dort sehr schlimm sei und dass es nicht gerecht w\u00e4re, wegen einer Impfung jetzt dort hinzugehen. Wir hatten in der Hand nur zwei Wechselklamotten und paar Dokumente, sonst hatten wir nichts. Die Familie hatte uns Essen bereitgestellt.  Es gab Reis und Aubergine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag mussten wir schon fortgehen. Da die Familie ein Erntefeld haben, hatten sie Reis zur Verf\u00fcgung. Dies nahmen wir nat\u00fcrlich mit. Zudem hatte sie noch viele getrocknete, kleine Kokosnuss St\u00fccke. Wir konnten jedoch nicht die Hauptstra\u00dfe \u00fcberqueren. Die Stra\u00dfe war voller toter Menschen, die von der Bombe getroffen wurden sind. Wir mussten eine Abk\u00fcrzung nehmen und haben dabei Suthantirapuram Kolonie erreicht. In den darauffolgenden n\u00e4chsten vier Tagen haben wir anschlie\u00dfend Vallipuram erreicht. Danach haben wir etliche Gebiete erreicht und mussten wieder fort und wir sahen tausende Todesopfer. F\u00fcr die ersten drei\u00dfig Tage reichte der Vorrat, den wir mitnahmen. Wir waren insgesamt 8 Personen, wir waren 3 und in deren Familie gab es drei Kinder und zwei Erwachsene. Es war auch eine sehr erstaunliche Sache, in dieser schweren Zeit Essen f\u00fcr uns alle aufzubringen. Papa hat die Gold Armb\u00e4nder von Mama gegen einen halben Sack Weizenmehl und 10 kg Zucker eingetauscht. Daraufhin am Morgen erhielten wir einen schwarzen Tee ohne Zucker, am Mittag Reis und am Abend haben wir ein halbes Rotti bekommen, welches wir mit Zucker essen konnten. Das war unser t\u00e4gliches Essen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An jedem Ort haben wir als Schutz einen Graben errichtet. Als wir von Vallipuram bis hin zu Thevipuram und anschlie\u00dfend bis hin zu Koompaavil gefahren sind, war unser vorr\u00e4tiges Mehl aufgebraucht. Auch von dem Reis war nicht wirklich viel \u00fcbrig. Wir m\u00fcssen einen neuen Weg finden, wie wir alle wieder etwas essen k\u00f6nnen. Mein Vater und sein Familienfreund, den wir immer Onkel nennen, waren immer verzweifelter und \u00fcberlegten, was wir tun k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sich in Schutz bringen vor den Luftangriffen und Bomben, das Weinen der Personen, aber auch der Tod waren f\u00fcr uns Alltag. Unser Bauch knurrte, einerseits wegen Hunger und andererseits aus Angst. Wir sahen ein Haus, wovor viele Reiss\u00e4cke zu sehen waren. Daraufhin hat mein Vater die Goldkette von meiner Mutter abgenommen. Sie gingen los. Jedoch kamen Papa und Onkel mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcck. Da wir Fl\u00fcchtlinge sind, machten diese die T\u00fcren nicht auf. Nach vier Tagen, hat jeder immer um 11:00 Uhr und um 17:00 Uhr ein halbes Rotti bekommen. Das wars! Unsere Situation war im Vergleich zu manch anderer echt gut. Viele hatten gar nichts zum Essen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Onkel brachte einen halben Sack Mehl mit, er hatte sich auf die Suche gemacht und gegen den Armreifen seiner Frau eingetauscht. Die M\u00f6glichkeit, Reis zu machen war auch sehr gering. Da wir nur noch wenig Mehl hatten, konnten wir auch keine Speisen wie zum Beispiel Piddu machen. Wir konnten nur Rotti essen. Unsere M\u00fctter kamen auf die Idee, bei der Teigzubereitung einfach Zucker mit hineinzutun, somit konnten wir noch etwas Zucker sparen. Reis war nun jetzt auch leer. Papa und mein Onkel hatten schwerstens damit zu k\u00e4mpfen, irgendwoher einen halben Sack Reis zu bekommen. Gl\u00fccklicherweise haben sie einen halben Sack Reis bekommen. Dies war jedoch ungesch\u00e4lter Reis. Bei diesem Mal musste die Kette meiner Mutter geopfert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind nun in Raddai Vaikkal angekommen.<br>In einem Gesch\u00e4ft bekam man 250 g Rote Linsen und 100 g Zucker und alle standen in Schlange. Viele warteten schon seit dem Vortagabend dort. Mein Papa stand t\u00e4glich auch vor dem Laden in Schlange, um f\u00fcr uns Rote Linsen und Zucker zu holen, jedoch kam er immer mit leeren H\u00e4nden und Verletzungen zur\u00fcck. Am dritten Tag, wo er sich auch einen Schlafplatz errichtet hat, kam er am darauffolgenden Tag mit 250 g Rote Linsen und 100 g Zucker zu uns, aber er sah echt schlimm aus. Er erz\u00e4hlte uns, dass eine Bombe die Menschen am Eingang von dem Laden getroffen hat und dass ihm dabei Blut auf sein Hemd gespritzt ist. Er berichtete uns auch traurig, dass auch viele Kleinkinder gestorben sind. Mein Papa entweicht die roten Linsen im Wasser. Meine Mutter hat uns eine, die wir noch nie gesehene Rote Linsen Curry gemacht, welche nicht mehr ein Curry war (eine sehr w\u00e4ssrige Konsistenz). Am Abend hatten wir erneut die Rote Linsen Curry und nicht ein halbes St\u00fcck Rotti, sondern nur ein Viertel f\u00fcr alle. Dies war nun unser t\u00e4gliches Mahl. Wir sind durch viele Orte gefahren und sind dann schlie\u00dflich bei Mullivaikkal angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun hatten wir nur ein bisschen Reis, was einem Viertel entspricht. Das wars. Meine Mutter war nun verzweifelt, was wir zum Essen machen k\u00f6nnten.  Der Sand, welcher brennend hei\u00df geworden ist, die allgemeine Hitze und in den Zelten, zudem noch Leichen in den Zelten nebenan. In dieser Situation zu kochen, war echt gef\u00e4hrlich. Aus diesem Grund haben wir einen bunker\u00e4hnlichen Graben errichtet, damit sie kochen k\u00f6nnen. Fr\u00fch morgens macht Mama um 11:00 Uhr den Reis und um 11:30 bekamen wir Kanji (Reissuppe), dies war das Mittagessen. Nachmittags um 16:00 gab es Reis mit gebratene \u201cVidatthal\u201d-Baum Bl\u00e4tter, welche sie in der N\u00e4he pfl\u00fcckte. Das war unser Abendessen. Das war unser allt\u00e4gliches Essen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Mutter gab es uns in einem Silber Becher eine Viertel Kanji (Reissuppe) und danach eine Handvoll Reis. Es wurde Kanji und \u201cVaippan\u201d verteilt. Die Schlange war sehr lang. Ich habe mir auch einen Silber Topf genommen und wollte mir auch was zu essen holen. Pl\u00f6tzlich kam ein Bombenflugzeug. Ich rannte um mein Leben und habe mich bei dem Graben versteckt, aber Gott sei Dank wurde ich nicht verletzt. Was immer auch passiert, werde ich mein Silbertopf nie loslassen, denn morgen muss ich mich wieder anstellen und wenn ich keinen Beh\u00e4lter habe, kann ich mir auch nichts zu essen holen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun sind auch unsere Verwandten bei uns angekommen. Von denen haben f\u00fcnf Frauen noch Babys in der Hand. Diese Kinder waren erst ungef\u00e4hr 4-5 Monate alt. F\u00fcr die Kleinen hatten wir leider keine Milchpulver. Zudem hatten die Kinder keine n\u00e4hrreiche Nahrung, die Frauen konnten nicht stillen, da sie selbst keine Energie hatten. Mir taten alle Kinder und die M\u00fctter wahnsinnig leid, ich habe geh\u00f6rt, dass an einer Ecke Milchpulver ausgeh\u00e4ndigt wird und somit machte ich mich auf den Weg, f\u00fcr die Babys Milchpulver zu holen. Jedoch kam ich immer mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcck. Beim Warten in langen Schlangen gab es meist immer einen Luftangriff, wodurch auch sehr viele Menschen starben, aber am n\u00e4chsten Tag standen die \u00fcberlebenden Leute trotzdem in Schlange. Am vierten Tag, bin ich erneut losgegangen um das Milchpulver zu holen, dann kam ein Luftangriff, viele Menschen sind verletzt worden und viele Menschen sind dabei gestorben. Auch am n\u00e4chsten Tag bin ich losgegangen und ich hatte Erfolg, ich habe Milchpulver erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich komme zur\u00fcck und keiner war mehr dort, alles war verw\u00fcstet! Ich hatte Angst und war verwirrt.  Ich habe \u00fcberall nachgeschaut aber niemanden gefunden. \u201dWo sind die denn?!?!\u201d dachte ich mir. Neben mir war ein \u00e4lterer Herr. Ich habe ihn gefragt, wo meine Familie ist. Er antwortete daraufhin, dass in dem Zelt, wo meine Familie war, eine Bombe gefallen sei, zwei der Personen seien verletzt aber zum Gl\u00fcck ist nichts Schlimmeres passiert. Deine Familie m\u00fcsse oben auf dem H\u00fcgel sein, da wo ein Zelt ist. Ich bin schnell zu meiner Familie vereint. Meine Tante hatte eine Kopfverletzung und mein Cousin wurde am Bein verletzt. Um das Blut zu stoppen, haben sie die Verletzung mit k\u00f6lnischem Wasser desinfiziert und mit einem Tuch festgebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hatten nichts mehr zum Essen. Die kleinen Babys hatten Hunger und schrien daraufhin sehr laut. Am n\u00e4chsten Tag hat meine Mutter ihre goldene Kette (Thali) abgenommen und Papa aufgefordert, etwas zu Essen zu holen. Am Abend kam er mit bisschen Linsen und eine Kokosnuss, damit machte meine Mama ein leckeres Linsen Curry. Mein Vater hat die Kokosnuss in kleine Teile zerteilt und jedem von uns ein kleines St\u00fcck gegeben. Die Linsen Curry wurde am Herd gekocht. Unsere Blicke, waren nur um den Herd herum. Wir warteten und warteten eifrig darauf, wann es fertig sein w\u00fcrde, um es zu verzehren. Pl\u00f6tzlich schrien alle \u201cdie Armee kommt! die Armee kommt! \u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Papa wollte nachschauen, ob die Luft wieder sicher ist und streckte seinen Kopf aus dem Bunker. Die B\u00fcrger hatten recht. Weit entfernt sah man die K\u00f6pfe der Armee. Mein Papa war trotzdem ruhig und gelassen. Das Feuer im Herd ist ausgegangen. Es ist schon eine halbe Stunde vergangen. Die Wege waren \u00fcberf\u00fcllt voller Menschen. Mein Papa kam langsam aus dem Bunker heraus. Er hat uns aufgefordert, im Bunker zu bleiben und er \u00fcberpr\u00fcfte die aktuelle Lage. In den hinteren Flussgebieten h\u00f6rte man immer lauter werdende Sch\u00fcsse. Wir kamen auch aus dem Bunker heraus. Wir gingen mit der Menschenmenge weiter. Der Topf mit Linsen Curry ist zersprengt. Seit zwei Tagen haben wir nichts gegessen und der Magen von uns allen knurrte laut und unser K\u00f6rper plagte voller Angst \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abruptly, our escape began. There was a danger that the army could also show up here through Aanaiyaraivu, Kilinochchi, Paranthan, Dharmapuram, and Visuvamadu, so we had prepared two cloth bags early on. To escape spontaneously and quickly with the most necessary things in case of any situation. In the first bag were important documents for everyone, such as certificates and documents. In the second bag were our two changes of clothes. Since we had already fled several times, we were a bit more rehearsed by now. The war conditions as well as the general war situation was very bad. Our house was near the main road of Paranthan-Mullai. The roads were crowded as refugees from Visuvamadu were traveling both on foot and by transport. About two days ago, mom had packed the cloth bags. Two bombs fell, but they did not hit our area. That&#8217;s why we were a bit careless. The things that were in the second bag flew out. A few documents that we had put in the other bag are now on the table. Dad went to the weekly market on the fourth morning and mum prepared the food. Suddenly, the Sri Lankan government forces dropped two bombs on the main road. Shots were heard near the pond, which is about 3 km away from us. Based on the volume of the gunshots and the estimated distance, we suspected that the Sri Lankan government troops were getting closer and closer. In addition, it was raining continuously. The water was up to our knees, but nevertheless, we hid in a bunker we had built ourselves. Since the bombs hit many trees, you could hear the branches falling. The tops of the coconut palms were damaged. Our house had also been damaged from all sides. After every single bomb drop, there were usually always small pauses. But today there were no pauses and it went on continuously. For two hours, bombs were dropped half a foot along two roads. Finally, after the two hours of bombing, there was a small break. Mama rapidly left the bunker. She quickly took the clothes and the missing documents from the table. Dad is still not back. My heart was racing so fast. My heart dropped into my pants. After about 10 minutes, Dad came in, his shirt was all covered in blood. We didn&#8217;t know what had happened and he wasn&#8217;t able to tell us. He took us to the back entrance of the house &#8211; we have to escape. It was still raining. Everyone was hiding in fear, from the bombs and gunshots, behind the coconut trees and in the bunkers, including our family. Four to five houses next to us were the house of our acquaintance. We took refuge in their bunker. We spent the whole day in the bunker. There were splintered pieces of a bomb on our father&#8217;s body. In addition, he had become very wet due to the rain. Our father&#8217;s family friend ordered him to take the tetanus vaccine so that this would not lead to infection. However, my father was against this suggestion. My father reported why he was covered in blood. He helped the people who were hit by bombs as well as the people who died from them and took them to the hospital. He reported that the situation there was very bad and that it would not be fair to go there now because of a vaccination. We only had two changes of clothes and a few documents in our hands, nothing else. The family had provided us with food. There was rice and aubergine. The next day we already had to leave. Since the family has a harvest field, they had rice available. Of course, we took this with us. They also had many dried, small coconut pieces. However, we could not cross the main road. The road was full of dead people who had been hit by the bomb. We had to take a shortcut and reached Suthantirapuram Colony in the process. In the next four days, we reached Vallipuram. After that, we reached quite a few areas and had to leave again and we saw thousands of casualties. For the first thirty days, the supplies we took with us were enough. We were 8 people in total, there were 3 of us and in their family, there were three children and two adults. It was also a very amazing thing to raise food for all of us during that difficult time. Dad exchanged mum&#8217;s gold bracelets for half a bag of wheat flour and 10 kg of sugar. Then in the morning, we got black tea without sugar, at noon rice and in the evening we got half a roti which we could eat with sugar. That was our daily meal. At each place, we built a trench for protection. When we went from Vallipuram to Thevipuram and then to Koompaavil, we ran out of flour in stock. There was not really much left of the rice either. We have to find a new way for all of us to eat again. My father and his family friend, whom we always call uncle, were getting more and more desperate, thinking about what we could do. Taking shelter from the air raids and bombs, people crying, and death was everyday life for us. Our stomachs growled, partly because of hunger and partly because of fear. We saw a house with many rice sacks in front of it. Then my father took the gold chain from my mother. They went off. However, dad and uncle came back empty-handed. Since we are refugees, they did not open the doors. After four days, everyone got half a roti at 11:00 and at 17:00. That was it! Our situation was really good compared to some others. Many had nothing to eat. Uncle brought half a sack of flour, he had gone in search of it and traded it for his wife&#8217;s bangle. 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